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Aktuelles Programm |
| 22. Okt. 2010 |
Veranstaltung in der Ehemaligen Synagoge
Leutershausen, Hauptstr. 27 Vortrag von Prof. Erhard Schnurr über die Deportation der badischen Juden nach Gurs anlässlich des 70. Jahrestages |
| 9. Nov. 2010 |
Veranstaltung in der Ehemaligen Synagoge
Leutershausen, Hauptstr. 27 Vortrag von Prof. Uta Gerhardt über ihr Buch "Nie wieder zurück in dieses Land" |
| 13. Nov.
20 Uhr
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Veranstaltung in der Ehemaligen Synagoge
Leutershausen, Hauptstr. 27 Konzertchor Cantus Vivus Bergstraße Jiddische Lieder und Werke für Violoncello und Klavier von Ernest Bloch Klavier und Leitung: Wolfram Schmidt – Violoncello: Dan T. Fahlbusch Die jiddische Sprache gehört einer vergangenen Welt an. Sie entwickelte sich im Gebrauch der in Deutschland lebenden Juden aus dem Mittelhochdeutschen, durchmischt mit vielen Ausdrücken aus dem Hebräischen und Aramäischen. Diese Sprache wurde bei den – nach jahrhundertelangen Pogromen – vermehrt im Osten Europas lebenden Juden weiter konserviert. Kennzeichnend für die jiddischen Lieder ist, dass häufig tief melancholische Musik neben fröhlichen Passagen steht, sich abwechselt und gegenseitig durchdringt. Eine Musik, die von Herzen kommt und zu Herzen geht, die trotz erfrischenden Schwungs, trotz mitreißenden Rhythmus und eingängiger Melodien immer auch die tragischen Seiten des Lebens beleuchtet. Der Chor singt vierstimmige Arrangements so bekannter Lieder wie „Schpilsche mir a Lidele in Jiddisch“, „Dona, dona“, „Tumbalalaika“ oder „Ojfn Pripetschik“. Zwischen den jiddischen Liedern werden Werke für Violoncello und Klavier des schweizerisch-amerikanischen Komponisten jüdischer Abstammung Ernest Bloch (1880-1959) zu Gehör gebracht. Blochs oft berückend melancholische Musik ist stilistisch der Romantik und dem Impressionismus verpflichtet, vor allem aber inspiriert von liturgischer Musik und Volksmusik des Judentums. |