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Über die aktuellen Veranstaltungen informieren wir sie gerne fortlaufend per E-Mail, wenn Sie uns hiermit ihre E-Mail-Adresse mitteilen. In der Ehemaligen Synagoge finden auch Veranstaltungen statt, die nicht von diesem Arbeitskreis organisiert werden, sondern von anderen Einrichtungen. Sie finden hier das aktuelle Programm des Kulturfördervereins in Hirschberg.

Termin Die Veranstaltung finden statt in der Ehemaligen Synagoge Leutershausen, Hauptstr. 27, 69493 Hirschberg.  Hier finden Sie eine Straßenkarte.

 

 


Sonntag,
27. Jan. 2019

bis

Sonntag,
24. Feb. 2019


Galerie des Rathauses Hirschberg, Großsachsener Str. 14, 69493 Hirschberg

„Erinnern - vergessen - bewahren“

Ausstellung in der Galerie des Rathauses Hirschberg

Die Ausstellung wird am 27. Januar anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in der Galerie des Rathauses Hirschberg eröffnet. Sie kann während der Öffnungszeiten des Rathauses und zusätzlich eine Stunde vor den Sonderveranstaltungen besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

 

Terminübersicht

(Details siehe unten):
 
27. Januar Eröffnung
9. Februar Vortrag „Vergessene Künstler der NS-Zeit“ mit Lyrik und Musik
16. Februar Lesung mit Gitarrenbegleitung
24. Februar Finissage

Warum diese Ausstellung? Von Überlebenden des Holocaust sind künstlerische Arbeiten bekannt, die für sie notwendig waren, Erlittenes zu verarbeiten. Wie gehen dagegen Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart mit dem Thema Holocaust um? Die von der Kuratorin eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern waren zunächst skeptisch. Alle empfanden, dass der Mord an den Juden nur als „Nicht-Darstellendes“ darzustellen sei. Bleiben würde immer eine Scharte, an der die Nachgeborenen sich reiben müssen. Das „Nicht-Darstellende“ kann heute neu gedacht werden. Aus vielen Gesprächen entwickelte sich letztendlich das Thema der Ausstellung: „erinnern – vergessen – bewahren“. Die Künstler waren nun gefordert, das, was aus ihren Herzen, aus ihrer Leidenschaft, aus ihrer Tiefe kommt, zu zeigen. Für alle stand fest, dass um der Zukunft willen die Vergangenheit nicht verdrängt werden darf. Bei der künstlerisch umgesetzten Gedenkarbeit wirkt die Kunst als Reflektor für neue Erkenntnisse, für Missstände und für Unstimmigkeiten, und erfüllt ihre politische Aufgabe.

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Bernhard Apfel / Leimen
Skulptur

Kurt Arnold / Hirschberg
Malerei

Kurt Adam Arnold / Viernheim
Skulptur

Anouk Bourrat-Moll / Mannheim
Malerei

Elvira Dick / Walldorf
Malerei

Veronika Drop / Hirschberg
Malerei

Roland Geiger / Mannheim
Skulptur

Bernd Gerstner / Heddesheim
Installation

Jo Goertz / Hirschberg
Fotografie

Traudel Hagmann / Schwetzingen
Installation

Uta Hamerla / Hohensachsen
Skulptur (Ton)

Myriam Holme / Mannheim
Malerei

Rainer Negrelli / Mannheim
Malerei

Karin Schmiedebach / Hirschberg
Skulptur

Matthias Strugalla / Pirmasens
Malerei

 


Sonntag,
27. Jan. 2019

Eröffnung

Vorstellen der Künstlerinnen und Künstler und Einführung


Samstag,
9. Feb. 2019
18 Uhr

Vortrag „Vergessene Künstler der NS-Zeit“ mit Lyrik und Musik

Vortrag mit Lyrik
Veronika Drop

Gesang, Organetto und Shruti-Box
Bernadette Pack

Akkordeon
Alexander Peschko

 


Samstag,
16. Feb. 2019
18 Uhr

Bürgersaal im Rathaus Hirschberg

Öffnung der Ausstellung ab 17 Uhr

Lesung und Musik - Kurzprosa von Franz Kafka mit Interpretation

Lesung
Stefan Ackermann, Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Sprache und Literatur

Gitarrenbegleitung
Norbert Roschauer, Musikpädagoge, Gitarrenschule Viernheim

Der Arbeitskreis lädt zu einer Lesung von Kurztexten Kafkas und ihren Interpretationen am Samstag, den 16. Februar um 18 Uhr in den Bürgersaal des Rathauses Hirschberg ein. Die Texte werden von Stefan Ackermann gelesen.

Franz Kafka ist durch seinen frühen Tod im Jahr 1924 der Verfolgung und Ermordung durch den Holocaust entgangen. Seine drei Schwestern Elle, Valli und Ottla wurden in einem Vernichtungslager umgebracht. Da Kafka-Texte als schwierig gelten, als hermetisch abgeschlossen und schwer zugänglich, wird der Literaturexperte über interpretatorische Hinweise textimmanenter, biographischer und soziologischer Art versuchen, mögliche Wege zur Texterkenntnis aufzuzeigen.

Begleitet wird er musikalisch durch Norbert Roschauer, der in Heidelberg Musik studiert hat. Sein Repertoire umfasst vor allem akustische Blues- und Slidegitarre, Fingerpicking und Klassik. Er leitet in Viernheim eine private Gitarrenschule, ist Verfasser mehrerer Lehrbücher für die akustische Gitarre und gilt als einer der besten Blues-Musiker der Region. Den Blues wird er auf historischen Gitarren spielen.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

 


Sonntag,
24. Feb. 2019
11 Uhr

Galerie des Rathauses Hirschberg

Finissage

Führung durch die Ausstellung
Aloisia Föllmer, Kunsthistorikerin

 

Traudel Hagmann: Installation mit Kokons aus Keramik, Scherben, Vorschlaghammer